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Herausragende Kirchenarchitektur und Denkmale

Christuskirche - Geschichte und Architektur

Die im Jahre 1926/27 im schlichten Bauhausstil nach den Vorstellungen des Architekten Georg Roediger errichtete Kirche befindet sich im Osten der Stadt, in der Freiimfelder Straße 89/90. Sie ist zweigeschossig mit hohem Satteldach, im Verzicht auf einen Turm und sonstige sakrale Motive zeichnet sie sich durch expressionistische Klinkerarchitektur mit ihrer Lisenengliederung und dominanten Giebeln im vorstädtischen Umfeld aus.

Der jetzige Standort war für den Bau der Kirche in der Planung nicht vorgesehen. Sie sollte neben dem jetzigen Pfarrhaus, gleich vorn an der Straße, stehen, aber da es an Geld mangelte, wurde ein schlichter Baustil gewählt und der jetzige Standort bestimmt. In den 20er Jahren wurden dann die Seitengänge in Basilika-Arbeit errichtet, sie wurden aber nach dem Einbau der Heizungsanlage verkleinert und zugemauert.

1933 wurde das Pfarrhaus errichtet und im gleichen Jahr wurde die Gemeinde zur Pfarrei erhoben.

Über dem Eingang der Kirche befindet sich ein Relief, welches die Geschichte Christi erzählt. In den Treppenaufgängen zum Kirchenraum befinden sich Skulpturen mit christlichen Motiven an den Pfeilern, die leider im nicht mehr gut erhalten sind.

Die Ausstattung des Innerraumes der Kirche ist sehr einfach und schlicht gehalten. Oberhalb der zugemauerten Seiteneingänge sieht man Fenster mit bunten Scheiben, sie sind aber ohne christliche Darstellungen. Die Nische hinter dem Altar wurde ebenfalls zugemauert. Den alten Altar wurde durch einen hölzernen Altar ersetzt. Das 1985 von Bernd Baumgart geschaffene Bild über ihm vermittelt ein Stück DDR-Geschichte.

Die Kirchenbestuhlung ist schlicht, die Holzdecke von einfacher Gestaltung und ergibt für Orgelmusik eine hervorragende Akustik. Die Kirche besitzt zwei Orgeln. Die kleine dient der ev. Hochschule für Kirchenmusik zum Üben und die größere, die im barocken Stil erbaut wurde, steht auf einer Empore und erklingt zu den Gottesdiensten. Die barocke Orgel stammt von der Orgelbaufirma Rühlmann aus Zörbig. 1988 wurde der Kirchenraum für Gottesdienste, Hochzeiten und Trauerfeiern renoviert.

Quellen:
Seidel, Christina, Halle und seine Kirchen. Ein kleiner ökumenischer Kirchenführer, St. Benno Verlag, Leipzig 1997.
Frauenförderverein – Chemiedreieck Halle-Merseburg e. V.

Christuskirche
Freiimfelder Str. 90
06112 Halle (Saale)


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Nachfolgend finden Sie einen detailierten Ausblick auf die Gottesdiensttermine des kommenden Wochenendes für die evangelischen sowie freikirchlichen Gemeinden als Übersicht sowie den Aushang Katholischer Gemeinden zum Download:

pdf-Icon des Dokumentes Gottesdienste am kommenden WE und in der darauffolgenden Kalenderwoche (*.pdf-Datei, 220 KB)

pdf-Icon des Dokumentes Aushang Katholische Stadtgottesdienste (*.pdf-Datei, 83 KB)