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Herausragende Kirchenarchitektur und Denkmale

Moritzkirche - Geschichte und Architektur

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Die an der Stadtmauer gegründete Moritzkirche ist seit 1388 die älteste spätgotischste Pfarrkirche der Stadt Halle. Der Architekt Conrad von Einbeckbegann 1388 mit den Bauarbeiten der Kirche, kurz nachdem die romanische Kreuzanlage abgerissen wurde. 1411 waren die Bauarbeiten beendet und die erste Weihe der Kirche konnte stattfinden, an demselben Tag wurde das Werk von C. v. Einbecks, die Statue des Kirchenpatrons Mauritius, eingeweiht. Der heilige Mauritius, der auch als „ Schellenmoritz“ bezeichnet wurde, trägt über seiner Rüstung einen Waffenrock mit kleinen Glocken. C. v. Einbeck schuf in den darauf folgenden Jahren noch weitere Figuren, u. a.: „Schmerzensmann“, 1416 entstanden, „Schmerzensmaria“, nach 1416 entstanden, das „Selbstbildnis Conrads“, gilt als das ansehnlichste Werk und „Christus an der Geißelsäule“, welches seine letzte Figur war.

Der Bau der Kirche vollstreckte sich in mehreren Etappen: Die große Portaleingangshalle wurde 1448 fertig gestellt. 1493 wurde für den Westbau der erste Grundstein gelegt, Erzbischof Ernst befähigte den Bau von 2 Türmen, jedoch wurde nur einer gebaut. Georg Ihener beendete 1511 den Bau des Flügelaltars, welcher zu den größten spätgotischen Altären in Mitteldeutschland gehört.

30 Jahre später nahm der evangelische Prediger und Superintendent Justus Jonas die Moritzkirche in Besitz, seitdem ist sie die Stammkirche des Hallorenbezirks. 1592 erschaffte der Künstler Zacharias Bogenkranz die in Renaissanceform gestaltete Kanzel.

Aufgrund falscher Kalkulationen stürzte der Turm 1798 in den Saalearm. Wegen des schlechten baulichen Zustands um 1833 sollte die Moritzkirche abgerissen werden, doch um die wichtigen Kunstschätze und historischen Skulpturen zu schützen, wurde die Kirche von 1955 – 1958 und 1971 - 1978 neu restauriert.

Die Moritzkirche ist seit 1970 die Pfarrkirche der Katholiken von Halle-Neustadt und wird auch heute noch regelmäßig für Gottesdienste benutzt. An der Westseite der Kirche entdecken wir heutzutage noch Überreste der früheren Stadtmauer und nördlich befindet sich das ehemalige Gebäude des Johannisspitals.

Quelle: Frauenförderverein, Chemiedreieck Halle-Merseburg e.V.
Förderverein SAUER-Orgel Moritzkirche Halle (Saale) e.V.: www.moritzorgel.de

Moritzlirche
An der Moritzkirche 8
06108 Halle (Saale)


Moritzkirche

 

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Nachfolgend finden Sie einen Ausblick auf die Gottesdiensttermine des kommenden Wochenendes für die evangelischen sowie freikirchlichen Gemeinden als Übersicht zum Download:

Gottesdienste am kommenden WE und in der darauffolgenden Kalenderwoche (*.pdf-Datei, 217 KB)