
Herausgeber: Kirchenkreis Halle/Saalkreis, Superintendent Hans-Jüürgen Kant
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Die hier dargestellten Informationen wurden 2006 von einem Projekt der Jugendwerkstatt Bauhof zusammengetragen. Sie finden auf den folgenden Seiten eine Auswahl an Kirchen, die (noch) nicht vollständig ist.
Die Marktkirche ist wohl das prägende Wahrzeichen der Stadt. Mit den beiden Turmpaaren zeichnet sie unverkennbar die Silhouette der Stadt. (...)
806 soll der Sohn Karl des Großen sein Kastell auf dem heutigen Domplatz errichtet haben. Auf dem Gebiet dieses karolingischen Kastells errichteten ihrerseits die Dominikanermönche 1271 ihr Kloster (...)
Die Pauluskirche ist eine der bedeutendsten protestantischen Predigtkirchen. 1900-1903 wurde sie als dritte und letzte protestantische Gründerzeitkirche in märkischer Backsteingotik errichtet. (...)
Die an der Stadtmauer gegründete Moritzkirche ist seit 1388 die älteste spätgotischste Pfarrkirche der Stadt Halle. (...)
Der interessanteste unter den historischen Diakoniebauten des heutigen Diakoniewerks (...)
Am Pfingstsonntag im Jahr 1881 rief Pfarrer Dr. Franz Wilhelm Woker von der katholischen Gemeinde dazu auf, für eine Kirche zu spenden. (...)
Im Jahre 987 wurde erstmalig ein Dorf Namens Giebichenstein erwähnt. „Giebich“ bedeutet "der Gebende". (...)
Die Kapelle, erbaut im neugotischen Stil, wurde am 7.4.1891 eingeweiht und im Jahre 1913 zur Pfarrei St. Norbert erhoben. Sie war die zweite katholische Pfarrei in Halle (...)
Am 10.11.1928, dem 445. Geburtstag Martin Luthers, fand die Grundsteinlegung für den Bau der Lutherkirche statt. Genau ein Jahr später konnte die Einweihung gefeiert werden. (...)
Wurde wahrscheinlich Mitte des 12. Jahrhunderts als romanische Dorfkirche errichtet, 1714/15 barock umgebaut. Innen fallen die kassettierte Decke und die schlichten Holzemporen auf (...)
Der Ursprung der St. Elisabethkirche ist bereits auf das Jahr 1150 in Form einer Kapelle am westlichen Ende der Siedlung Beesen (Bizeme) zurückzuführen. (...)
Die romanische Kirche der ehemals slawischen Siedlung Mötzlich liegt auf einem alten Friedhof mit Barockgrabsteinen. (...)
Die im Jahre 1926/27 im schlichten Bauhausstil nach den Vorstellungen des Architekten Georg Roediger errichtete Kirche befindet sich im Osten der Stadt (...)
Charakteristisch für diese evangelische Kirche ist der Rechtecksaal mit dem quadratischen Westturm. (...)
Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Kirche in Nietleben am 28.10.1886 eingeweiht. Der königliche Baurat Otto Kielburger versuchte eine protestantische Zentralkirche zu bauen. (...)
Die Kirche befindet sich in einem dicht besiedelten Wohnviertel nördlich der historischen Altstadt, in der Gütchenstraße. (...)
Im Jahre 1821 wird die preußische Provinz Sachsen in ihrer Funktion als Bischöfliches Kommisariat dem Bistum Paderborn zugehörig. Der Kirchenvorstand erwirbt den Grundbesitz (ehemals Siebenhufenstr. 2) in der heutigen Alfred-Reinhard-Str. 8. (...)
Die St. Johannes-Kirche in Halle an der Saale ist „Kirche des Jahres 2006/2007'. Sie ist nicht wegen ihrer Denkmalschutzaspekte ausgewählt worden, sondern wegen des Bemühens der Gemeindemitglieder um ihre Kirche, die sie auch aus Platzmangel für die verschiedenen Gemeindeaktivitäten braucht.. (...)
Die Grundsteinlegung zum Bau der Heilandskirche in der Frohen Zukunft erfolgte im Mai 1937. Der Zuzug von Handwerkern und Techniker aus ganz Deutschland für die in Halle ansässige Industrie machte den Bau für die damals enstehende Gemeinde notwendig. Architekt Winfried Wendland aus Berlin wurde mit der Errichtung des neuen Sakralbaues beauftragt. (...)
Etwas versteckt, in einem Hinterhof der Ludwig – Wucher Strasse 39, liegt die Friedenskirche. Seit fast 100 Jahren steht das Gotteshaus der Baptistengemeinde. Diese evangelisch-freikirchliche Gemeinde ist seit 1864 in Halle ansässig, welche aus Bitterfelder Gemeindemitgliedern hervorgegangen war. (...)
Die Stephanuskirche ist seit 1968 Lagerstätte der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Die neugotische Hallenkirche in gelben Backsteinen mit Westturm und Querschiff wurde vom Architekten Otto Kilburger entworfen. (...)
Die St. Petrus-Kirche in Wörmlitz ist nach Steckby an der Elbe (Mai 2008) und der Klosterkirche Michaelstein bei Blankenburg (April 2009) die dritte „Radwegekirche“ im Land Sachsen-Anhalt.
In ihren Ursprüngen stammt die Wörmlitzer Kirche aus dem 12. Jahrhundert.
Vom romanischen Bau ist nur der breite Westquerturm erhalten. Das Kirchenschiff wurde Mitte des 18. Jahrhunderts verlängert und im Barockstil umgestaltet.
Ein verheerender Brand vernichtete 1967 das Innere der Kirche. Nur der Taufstein, der steinerne Teil des Altars sowie das Epitaph an der Nordwand überstanden die Flammen. (...)
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