
Herausgeber: Kirchenkreis Halle/Saalkreis, Superintendent Hans-Jüürgen Kant
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Straßenkarte (Luftbild, www.halgis.halle.de)
... Straße von der Burgstraße zur Bartholomäuskirche führend. Bartholomäus, Apostel und Märtyrer. Um 1200 soll es hier schon einmal ein dem Bartholomäus geweihtes Gotteshaus gegeben haben. Der hallesche Bartholomäus war im Mittelalter ein Patron der heute verarbeitenden Gewerke und einer der 12 Apostel, die der Legende nach in Indien das Evangelium gepredigt haben und dort gekreuzigt und enthauptet worden sind.
Siehe auch: Bartholomäuskirche, Glocken der Bartholomäuskirche
Straßenkarte (Luftbild, www.halgis.halle.de)
Der Platz ist nach dem der an den Platz angrenzenden Kirche dem "Dom" benannt.Dom, Bischofskirche, Hauptkirche. Die Kirche des Dominikanerklosters St. Pauli zum Hl. Kreuz. Wurde durch Kardinal Albrecht 1520 – 23 zur Stifts- und Domkirche umgebaut. Mit dem Umbau mussten die Bettelmönche ihr Kloster verlassen.
Siehe auch: Dom zu Halle
Straßenkarte (Luftbild, www.halgis.halle.de)
Kurze Verbindung zwischen Klausbrücke und Domplatz. Die Domstraße wurde nach dem Dom benannt, alter Verbindungsweg zwischen Domplatz und Hallorenring im Denkmalbereich Altstadt. Sie ist zum Mühlgraben hin abfallend. Sie wurde ab 1893 in Domstraße umbenannt und baulich geprägt wurde sie durch die, die gesamte westliche Straßenseite, einnehmende Neue Residenz und den Domchor in beherrschender Höhenlage.
... nach August Hermann Francke (1663 – 1727), evangelischer Theologe und Pädagoge, Professor der griechischen und orientalischen Sprache in Halle, Pastor in Glaucha, errichtete die „Franckeschen Stiftungen“ mit dem Waisenhaus.
Siehe auch: August Hermann Francke
Straßenkarte (Luftbild, www.halgis.halle.de)
Kardinal Albrecht ließ eine Schanze, den späteren Jägerberg, errichten. An dessen Fuße baute Herzog Augustus von Sachsen ein Jagdhaus, auf halber Höhe ein Gebäude für seine Hunde.
Johannes, einer der Evangelisten. An der Johanneskirche, die 1893 eingeweiht wurde. Die dreischiffige Hallenkirche mit Fünfachtel-Chor und hohem Westturm in gotisierenden Formen, innen Kreuzrippengewölbe und dreiseitig umlaufende Emporen, Turm bedeutsam als Point de vue für Johannesplatz, Joseph-Haydn-Straße und Südstraße.
Berg der Petruskirche
Am Laurentius-Kirchhof stand ein großes Hoftor, das an den Mühlweg verlegt wurde. Darauf bezieht sich der Name. Sie wurde benannt nach dem 1713 in der Nähe der St. Laurentius-Kirche der Amtsstadt Neumarkt errichteten und 1867 niedergelegten "Kirchtor", der Verbindung zwischen Altstadt und der Vorstadt Neumarkt, baumbestandene Straße mit herrschaftlichen Villen, vor allem des Spätklassizismus und des Jugendstils, Straßenbild geprägt von der Strafanstalt und den begrünten Freiflächen des Laurentiuskirchhofes und Botanischen Gartens, im wesentlichen bebaut Mitte des 19. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhundert.
Hallescher Laurentius, römischer Diakon. Nach Legende 258 zu Tode gemartert. Laurentiuskapelle stand zwischen Kloster Neuwerk und der Siedlung Neuwerk. Die heutige Laurentiuskirche befindet sich Am Kirchtor. Süd-Nördliche Verbindungsstraße zwischen alter Neumarktvorstadt und Mühlwegviertel mit Sichtbeziehung auf die Neumarkt-Schule, zum Denkmalbereich Mühlwegviertel gehörend, Straßenbild von großer Einheitlichkeit, baumlose Wohnstraße mit weitgehend geschlossener gründerzeitlicher Bebauung des Spätklassizismus und der Neurenaissance, bebaut im dritten und letzten Viertel des 19. Jahrhunderts.
Verweist auf die kleine romanische Marienkirche, die mit der Gertraudenkirche am Ort der heutigen Marktkirche stand. Die Kirche wurde in den 1880er Jahren gebaut und ist vollständig besetzt mit aufwendig gestalteten gründerzeitlichen Verwaltungs- und Geschäftsbauten.
Nach dem Martinsberg, auf dem die Martinuskapelle gestanden hat. Die Martinsstraße wurde benannt nach der ehemals auf dem Gelände des Stadtgottesackers gelegenen, mittelalterlichen St. Martinskapelle, ehemalige Gasse der Galgtorvorstadt.
Sie ist seit dem 17. Jahrhundert bebaut und ist heute geprägt durch städtische Wohn- und Geschäftshäuser der Gründerzeit.
Hier steht die angeblich 1156 als neue Pfarrkirche der Pfänner gegründete Moritzkirche. Später von Augustiner- und Dominikanermönchen genutzt. Der heutige Bau wurde1388 unter Conrad von Einbeck begonnen. Die an der Stadtmauer gegründete Moritzkirche ist seit 1388 die älteste spätgotischste Pfarrkirche der Stadt Halle. Der Architekt Conrad von Einbeck begann 1388 mit den Bauarbeiten der Kirche, kurz nachdem die romanische Kreuzanlage abgerissen wurde. Die Moritzkirche ist seit 1970 die Pfarrkirche der Katholiken von Halle – Neustadt und wird auch heute noch regelmäßig für Gottesdienste benutzt. An der Westseite der Kirche entdecken wir heutzutage noch Überreste der früheren Stadtmauer und nördlich befindet sich das ehemalige Gebäude des Johannisspitals.
Um 1120 – 1530 stand hier das Augustinerkloster zum Neuen Werk, das aus Bayern geflüchtete Mönche aufnahm.
... nach der in Kröllwitz um 1900 auf dem Schulberg errichteten Petruskirche benannt.
1893 von "Schulgasse" zu "Schulstraße" umbenannte Straße im Denkmalbereich Altstadt, der westliche Teil nachweislich bereits im Mittelalter angelegt und bis 1619 nach einem alten halleschen Patriziergeschlecht als Schön- und Schonstraße, dann mit Bezug auf das im ehemaligen Barfüßerkloster untergebrachte Luthersche Stadtgymnasium Schulgasse benannt, bebaut mit barocken und repräsentativen gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftshäusern.
Thomas Müntzer, auch Münzer (um 1490 – 1525), in Stolberg im Harz geboren. Lehrer und Prediger, auch 1513 an einer halleschen Schule, soll eine revolutionäre Verschwörung gegen Erzbischof Ernst organisiert haben. 1522/23 Kaplan am Nonnenkloster St. Georg in Glaucha, anschließend Pfarrer in Allstedt. Gerät in Konflikt mit Graf Ernst von Mansfeld. Hält 1524 die so genannte „Fürstenpredigt“. Führer des revolutionären Flügels im Bauernkrieg, wurde bei Frankenhausen gefangen und bei Görmar hingerichtet.
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