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Herausragende Kirchenarchitektur und Denkmale

St. Pankratius in Mötzlich - Geschichte und Architektur

Die romanische Kirche der ehemals slawischen Siedlung Mötzlich liegt auf einem alten Friedhof mit Barockgrabsteinen. Sie wurde 1125 erstmals urkundlich erwähnt, wurde dem hl. Pankratius geweiht und ist das älteste Bauwerk im Ort.
Pankratius gehört neben Mamertus, Servatius und Bonifatius zu den „gestrengen Herren“, die als Eisheilige im Volksmund bekannt sind.

Aus dem 12. Jh. ist auch noch teilweise das Tonnengewölbe erhalten. Der Mittelpfeiler mit Ecksäulchen und Blattkapitellen inmitten von zwei Arkaden zwischen Schiff und Turm stammt ebenfalls aus dieser Zeit, aber 1897/1898 erfolgte ein Umbau in romanischen Formen. Dabei wurde das Kirchenschiff verlängert und erhielt eine runde Apsis und Sakristei.

Die Emporen und die Orgel wurden um 1900 eingebaut. Die Kirchenfenster mit Glasmalerei stammen ebenfalls aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Die bunten Fenster stellen Christus und die Apostel Thomas und Matthäus dar. In die Ostwand ist eine Grabplatte eingelassen mit dem Bildnis eines Ritters aus dem 16. Jh.

Quellen:
Frauenförderverein – Chemiedreieck Halle-Merseburg e. V.
Seidel, Christina, Halle und seine Kirchen. Ein kleiner ökumenischer Kirchenführer, St. Benno Verlag, Leipzig 1997.

Mötzlich, St. Pankratius-Kirche
Willi-Dolgner-Straße 1
06118 Halle (Saale)


Nachfolgend finden Sie einen detailierten Ausblick auf die Gottesdiensttermine des kommenden Wochenendes für die evangelischen sowie freikirchlichen Gemeinden als Übersicht sowie den Aushang Katholischer Gemeinden zum Download:

pdf-Icon des Dokumentes Gottesdienste am kommenden WE und in der darauffolgenden Kalenderwoche (*.pdf-Datei, 217 KB)

pdf-Icon des Dokumentes Aushang Katholische Stadtgottesdienste (*.pdf-Datei, 83 KB)