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Herausragende Kirchenarchitektur und Denkmale

St. Hedwig, heute Armenische Auferstehungskirche ‚Surp Harutyun‘ - Geschichte und Architektur

Im Jahre 1821 wird die preußische Provinz Sachsen in ihrer Funktion als Bischöfliches Kommisariat dem Bistum Paderborn zugehörig. Der Kirchenvorstand erwirbt den Grundbesitz (ehemals Siebenhufenstr. 2) in der heutigen Alfred-Reinhard-Str. 8. Zwei im Erdgeschoß befindliche Räume dienten als Kapelle und für die einklassige Privatschule. Auf dem bezeichneten Areal wird am 27. Mai 1901 die „St. Marienkirche“ eingeweiht, die jedoch nach dem Bau der neuen Kirche den Namen St. Hedwig bekam. Die noch heute erhaltene Skulptur der heiligen Hedwig (ein Geschenk an die Kirche) gilt als Schutzpatronin von Schlesien.

Derzeit kann man in der Kirche noch ein Holzkruzifix betrachten, obwohl die Kirche in ihrem Urzustand zusätzlich noch mit einem Holzaltar und einem Gemälde bereichert wurde. Die rechte Wand der Kirche ziert eine Darstellung des Kreuzweges aus Metall. Aufgrund der positiven Entwicklung bezüglich der Anzahl von Kirchgängern musste die Kirche maßgeblich verbreitert werden.

Die St. Hedwig-Kirche war früher katholisch und wird heute von der armenischen Gemeinde genutzt.

Quellen:
Frauenförderverein – Chemiedreieck Halle-Merseburg e. V.
Dehio, Georg, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Sachsen-Anhalt II, Regierungsbezirke Dessau und Halle, Deutscher Kunstverlag, München 1999.

St. Hedwig-Kirche
Alfred-Reinhardt-Str. 8
06132 Halle-Ammendorf

Armenische Kirche geweiht: Beitrag vom 17.4.10 im halleForum

Fotos: Anne-Barbara Bernhard


Nachfolgend finden Sie einen detailierten Ausblick auf die Gottesdiensttermine des kommenden Wochenendes für die evangelischen sowie freikirchlichen Gemeinden als Übersicht sowie den Aushang Katholischer Gemeinden zum Download:

pdf-Icon des Dokumentes Gottesdienste am kommenden WE und in der darauffolgenden Kalenderwoche (*.pdf-Datei, 214 KB)

pdf-Icon des Dokumentes Aushang Katholische Stadtgottesdienste (*.pdf-Datei, 83 KB)