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Herausragende Kirchenarchitektur und Denkmale

St. Elisabeth in Silberhöhe-Beesen - Geschichte und Architektur

Der Ursprung der St. Elisabethkirche ist bereits auf das Jahr 1150 in Form einer Kapelle am westlichen Ende der Siedlung Beesen (Bizeme) zurückzuführen. Bereits im Jahre 1184 kam es zur Übereignung der Kapelle an das neugegründete Moritzkloster, wobei in der zugehörigen Übereignungsurkunde Beesen erstmalig urkundlich erwähnt wird.

Eingefügt in die alte Fischersiedlung in Beesen ist die vom Urtyp romanische Kirche, welche von 1724 bis 1725 umgebaut wurde, nachdem der Besitz des Gutes an die Theologische Fakultät von Halle übertragen wurde. Hinzu kamen in den Jahren 1743 bis 1744 ein achteckiger Westturm mit Haube und Laterne und später 1791 die Sakristei an der Ostseite des Gebäudes.

Ebenfalls wurde 1791 die obere Hufeisenempore errichtet, wobei die untere Empore bzw. alle Brüstungsfelder mit Szenen aus der biblischen Geschichte, wohl von Jeremias Hoffmann bemalt wurden. Die Bilder zeigen den Lebensweg von Jesus mit seinen Lebens-, Heilungs- und Leidensphasen dieser geschichtlichen Epoche.

Während der Jahre 1980 bis 1988 sowohl innen als auch außen restauriert.

Sehr beeindruckend ist der gewaltige Kanzelaltar durch seinen hohen Aufbau. Er umschließt den 1522 unter Kardinal Albrecht erbauten spätgotischen Flügelaltar sowie die ursprünglich freistehende Kanzel. Als Predella schuf J.A. Reinwaldt das auf 1745 datierte Tafelbild mit dem Motiv des Abendmals. Am Kanzelkorb werden die Reliefs dreier Evangelisten dargestellt.

Die Kanzel sowie der Schalldeckel, mit Gesetzestafeln kunstvoll verziert und mit Blitzen bzw. Wolken umgeben, die hölzerne Taufe und den Orgelprospekt schuf Johann Christian Trothe 1725. Im seitlichen Schrein und in der Predella beeindrucken die spätgotischen Schnitzfiguren von 1522.

Aus gleicher Zeit stammen auch des lebensgroße Kruzifix (ca. 1520) und darunter die trauernde Maria.

Quellen:
Seidel, Christina, Halle und seine Kirchen. Ein kleiner ökumenischer Kirchenführer, St. Benno Verlag, Leipzig
1997. Frauenförderverein – Chemiedreieck Halle-Merseburg e. V.
Dehio, Georg, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler Sachsen-Anhalt II, Regierungsbezirke Dessau und Halle, Deutscher Kunstverlag, München 1999.

Beesener Kirche St. Elisabeth in Silberhöhe-Beesen
Franz-Mohr-Straße 1c
06132 Halle (Saale) 


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